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Die fünf Grundbewegungen

Schnitt: Vertikale oder horizontale Schneidbewegung mit der Klinge. Man sollte es nicht glauben, aber das Stockschwert ist tatsächlich in der Lage, feste Materialien und selbst andere Hölzer(!) zu schneiden. Wichtig ist die gleichzeitige Bewegung in zwei Richtungen (herunter und zum Körper, nach oben und vorn, ...), damit ein Klingeneffekt erreicht wird. Charakteristisch ist auch, dass die Bewegung nicht mit dem Auftreffen am Zielobjekt endet, das Schwert sozusagen "durchgezogen" wird.
Schlag:
Ein Schlag wird mit einer stumpfen Seite des Bokken in einem Halbkreis ausgeführt, beispielsweise mit dem seitlichen Griffende oder der seitlichen Klinge. Die Bewegung endet am Zielpunkt. Charakter einer "Ohrfeige".
Stoß:
Ein Stoß kann mit dem stumpfen Ende des Griffes oder, wenn man das Schwert wie einen Stock in beiden Händen quer vor dem Körper hält, mit der ganzen Länge des Bokken ausgeführt werden. In der letztgenannten Ausführung ist der Stoß ein wirksamer Block.
Hieb:
Sehr weit ausholender Schnitt mit der Klingenseite des Bokken. Sinnvoll um große Reichweiten zu erzielen. Die Bewegung wird "durchgezogen", ähnlich dem Schnitt. Nachteile sind die geringere Präzision und die Gefahr das Schwert zu verlieren, da es nur mit einer Hand geführt wird.
Stich:
Wie der Name schon sagt, es wird einfach zugestochen. Im Gegensatz zum Stoß wird hierzu die Spitze verwendet. Das Schwert dreht sich dabei um seine Längsachse. Im Trainingsalltag sollte diese Technik im Kumite nicht verwendet werden, da sie sehr gefährlich ist. gerade Anfänger haben zu wenig Gefühl für das Schwert, Verletzungen sind so vorprogrammiert.